Solarstrom

Solarstrom hing lange das Vorurteil an, teuer und ineffizient zu sein. Tatsächlich kostete eine kWh Sonnenstrom bis zu 10x soviel wie konventioneller Strom. Doch heute ist es gerade umgekehrt: alleine im Jahr 2012 haben sich die Panelpreise halbiert, und nun ist es möglich, unter 10 Rp./kWh Solarstrom zu produzieren, günstiger als es ein neues AKW könnte.
Aber viele Solarstromgegner bemühen dieses Cliché weiter, obwohl es längst überholt ist. Zudem sind die vorhandenen nutzbaren Flächen insbesondere auf den Dächern fast unerschöpflich gross. Würden sie konsequent genutzt, könnte der Grossteil des Atomstroms ohne Eingriff in die Natur, lokal und ökologisch produziert werden.
«Pro Jahr erreicht rund 10‘000 Mal soviel Sonnenenergie die Erde, wie die Menschheit braucht.
Und es ist nebst Wind der einzige Rohstoff, der auch in 30 Jahren noch genau gleich teuer ist wie heute, nämlich gratis.»

Unser Ansatz

Unsere Vision ist es, Solarenergie so einfach und günstig wie möglich der Bevölkerung zugänglich zu machen. Entstanden ist die Idee aus einem Projekt, welches wir für das Bundesamt für Energie durchgeführt haben, in welchem untersucht wurde, welches die Hemmschwellen für die Verbreitung der Solarenergie sind. Das Resultat zeigte zwei Schwachstellen:

  1. Beratung: es gibt viel Halbwissen, aber wenig fundierte Beratung zum Energiemarkt, möglichen Systemen und zur Finanzierung.
  2. Viele Schnittstellen in der Umsetzung: da es für die Realisierung einer Solaranlage verschiedene Handwerks-Disziplinen braucht, entstehen viele Schnittstellen. Damit wird die Umsetzung umständlich, langfädig und zu teuer.

Die Endomo setzt genau hier an: eine fundierte, ehrliche Beratung zu Beginn, und eine effiziente Umsetzung aus einer Hand.

In einem Bereich sparen wir aber nie: bei den Komponenten. Bei einer Anlage, die über 30 Jahre wartungsfrei laufen soll, ist nur das Beste gut genug. Deshalb setzen wir nur die besten Komponenten ein, die auf dem Markt verfügbar sind. Wenn möglich, setzen wir auf Schweizer Produkte, aber nur, wenn Qualität und Preis stimmen.

Um die besten Komponenten trotzdem preisgünstig anbieten zu können, haben wir den Zwischenhandel praktisch vollständig ausgeschaltet. Damit erreichen wir kurze Wege, und ein Preis-/Leistungs-Verhältnis, das unerreicht ist.

 

Vorgehen: der Weg zur eigenen Solarstromanlage



Der Weg zur eigenen Solarstromanlage ist nicht schwer. Machen Sie den ersten Schritt, und Sie erhalten kostenlos und unverbindlich eine vollständige Beratung vor Ort und ein konkretes Angebot zum Festpreis schlüsselfertig montiert.

Funktionieren einer Solarstromanlage

Eine Photovoltaik-Anlage wandelt die Sonnenenergie in elektrischen Strom um.

Die Anlage besteht aus mehreren Komponenten:

  • Das Solarmodul (Generator)  wandelt die auftreffende Lichtenergie in elektrische Energie (Gleichstrom) um.
  • Unterkonstruktion: Gestell, worauf die Panels montiert werden können.
  • Der Wechselrichter dient zur Umformung des erzeugten Gleichstroms in handelsüblichen Wechselstrom.
  • Über einen zusätzlichen Stromzähler wird der produzierte und ins öffentliche Netz eingespeiste Strom gezählt - zur Verrechnung auf Ihrem Konto. Falls Sie den Strom für sich verwenden möchten, kann auch nur der Überschuss an das   öffentliche Netz verkauft werden.



Solarstrom aus der Schweiz – ist das überhaupt sinnvoll?

Wer mit dem Gedanken spielt, Solarstrom zu produzieren, fragt sich, ob es in der Schweiz überhaupt sinnvoll ist. Sollte Solarstrom nicht vor allem dort produziert werden, wo die Sonneneinstrahlung viel stärker ist? Diese Frage ist berechtigt, allerdings zeigen die folgenden Punkte, dass die Schweiz durchaus ein sehr guter Standort ist:

 1. Sonneneinstrahlung: Wie die Karte zeigt, ist die Sonneneinstrahlung im Gebirge viel stärker als im Mittelland, und im Westen höher als im östlichen Mittelland. So erreichen gut 1‘000kWh Sonnenlicht pro m2 pro Jahr den Boden, die genutzt werden können.

 
 2. Erschliessung: Allerdings sind die Erschliessungskosten für Anlagen in den Alpen viel höher, zudem liegt viel länger Schnee und die Beschädigungsgefahr ist höher.
 
3. Verschmutzung: Ein weiterer Faktor ist die Verschmutzung. In südlichen Lagen regnet es während den Sommermonaten – der Haupterntezeit des Solarstroms – selten bis nie. Die Staubschicht, die sich in dieser Zeit auf den Panels ablagert, beeinträchtigt den Wirkungsgrad spürbar. Deshalb gibt es bereits Putzroboter, um die Panels regelmässig zu reinigen. In der Schweiz werden die Panels regelmässig durch den Regen gereinigt, die Wirksamkeit ist permanent hoch ohne Reinigungsbedarf.
 
4. Temperatur: Ein weiterer Faktor ist die Temperatur: da die Solarzellen gerne kühl haben, sinkt der Wirkungsgrad bei hohen Temperaturen deutlich ab. So nimmt die Leistung der Anlage bei einer Erhöhung um 25° ca. um 10% ab. Dies erklärt, dass die gemessenen Spitzen von PV-Anlagen nicht im Juli, sondern im Mai und September gemessen werden.
 

Nimmt man diese Punkte zusammen, liegt die Annahme nahe, dass die Schweiz ein sehr gut geeignetes Land für Solarstrom ist. Die Erschliessungskosten sind durch das engmaschige, gut ausgebaute Stromnetz sehr klein, und Dachflächen in grossen Mengen verfügbar. Zudem ist die Temperatur relativ tief, der Selbstreinigungseffekt nahezu optimal.

Fazit: die Schweiz ist für Solarstrom bestens geeignet! Auch auf ihrem Dach.

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